Aktuelles

Ergebnis Tarifverhandlungen 2018

Tarifabschluss / Im Schnitt 7,5 Prozent über 30 Monate - alle Infos auf der Website des Landesverbands:

https://www.gew-nds.de/index.php/arbeitsplatz/tarif/tarifrunde-2018-tvoed/1515-tarifabschluss-im-schnitt-7-5-prozent-ueber-30-monate

 

 

Dokumentation zur 73. Pädagogischen Woche 2017 liegt druckfrisch vor!

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 SCHULE 4.0 - BILDUNG IN DER DIGITALEN WELT

Die Broschüre enthält 18 Arbeitsgruppenberichte und folgende vorgetra­ge­ne Referate sowie Texte einer Lesung:

Lesung: Digitalisierung der Schulen – unbedingt, aber in Maßen! - Arne Ulbricht 

Wider die digitale Unbildung! Ein kategorischer Essay für die Nachfahren von Sisyphos und Kassandra - Dr. Matthias Burchardt 

Bildung braucht Beziehung – Die Bedeutung digitaler Medien für nachhaltiges Lernen - Dr. Dr. Gerhard Roth 

Digital-Risiken in die Debatte um digitale Bildung einbeziehen. Neues aus der Medienwirkungsforschung - Dr. Paula Bleckmann 

Kein Mensch lernt digital - Dr. Ralf Lankau

 
Die Broschüre kostet 11 Euro (zzgl. 1 € für Versand). Eine Rechnung kann ausgestellt werden.
Bestellungen werden gerne entgegengenommen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 

Pressemitteilung über die BDK 2018

Die GEW-Delegiertenkonferenz diskutiert über Rechtspopulismus

Am 27. Februar 2018 tagte die Bezirksdelegierten­konferenz des Bezirksverbandes Lüneburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der Empore in Buchholz/Nordheide.

Die Bezirksvorsitzende Gundi Müller konnte über 130 Delegierte aus den Kreisverbänden und Fachgruppen des Bezirkes und die Ehrenvorsitzende Annegret Sloot begrüßen.

Die Vorsitzende Gundi Müller ging in ihrem Grußwort auf die gestiegenen Anforderungen an das pädagogische Handeln von Pädagoginnen und Pädagogen im Unterricht ein.

Die seit September 2017 neue Landesvorsitzende der GEW Niedersachen Laura Pooth stellte sich den Delegierten mit einem Grußwort zur aktuellen Bildungspolitik vor. Sie hob hervor, dass der neue Kultusminister großen Wert auf den Dialog mit der GEW lege. Doch erwartet die GEW mehr als nur Worte von der Politik. In allen pädagogischen Bereichen wird ein Fachkräftemangel beklagt und die Politik ist weiterhin untätig, stellte Laura Pooth fest. Sie kritisierte eine fehlende Anerkennung der pädagogischen Arbeit über Wertschätzung und Aufwertung der pädagogischen Berufe durch eine bessere Bezahlung. Bei gleicher Ausbildungsdauer von Bachelor- und Masterstudium ist eine gleiche Bezahlung der Lehrkräfte geboten. Eine Besoldung nach A 13 für alle Lehrkräfte und deutliche Entlastungen sind umgehend von der Politik anzugehen, forderte Laura Pooth. Große Zustimmung bekam sie von den Delegierten für die Planung von gemeinsamen Protestaktionen, wenn die Landesregierung nicht für Entlastungen durch eine neue Arbeitszeitverordnung sorgt.

In seinem Vortrag zum Thema "Völkisch-autoritärer Populismus. Der Rechtsruck und die AfD" analysierte der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Alexander Häusler rechtsradikale Strömungen, die unter dem Dach der AfD immer mehr an Einfluss in Politik und Gesellschaft gewinnen. Dabei hat sich der Rechtsradikalismus in den letzten Jahren so sehr verändert, dass eine erschreckende Normalisierung von rassistischen Stereotypen in großen Teilen der Bevölkerung wiederzufinden ist – besonders dann, wenn etwa demokratiefeindliche Meinungen mit dem Nachsatz "Das wird man wohl noch sagen dürfen." verteidigt werden. Gewerkschaften stehen zudem vor einer neuen Heraus­forderung, da sozialpolitische Fragen durch die AfD umgedeutet werden. Allerdings widersprechen die neoliberalen Forderungen der AfD-Arbeitnehmerorganisationen einer Sozialpolitik, die im Sinne von demokratischer Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern agiert.

Für Mitglieder im Geschäftsführenden Vorstand des Bezirksverbandes (GV) stand eine Neuwahl oder Wiederwahl an. Mit großer Stimmenmehrheit wurde Detlef Duwe aus dem Kreisverband (KV) Harburg zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Monika Knop aus dem KV Cuxhaven wurde als Mitglied im Leitungsteam für das Referat Tarif- und Beamtenpolitik wiedergewählt, wie auch Karina Krell, KV Stade und Julia Thiel, KV Osterholz für das Referat allgemein bildende Schulen. Anja Cohrs, KV Rotenburg/Wümme und Lemar Nassery, KV Stade leiten weiterhin das Referat für Mitgliederwerbung/Mitgliederbetreuung und Reinhard Ries, KV Verden ist als Schatzmeister wiedergewählt worden.

GEW-Klagen gegen Arbeitsbelastung eingereicht

https://www.gew-nds.de/index.php/presse-downloads/pressemitteilungen/1483-gew-klagen-gegen-arbeitsbelastung-eingereicht

Hannover, 31. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen hat am 30. Januar die ersten beiden Klagen von Grundschullehrkräften gegen deren überhöhte Arbeitszeiten eingereicht. Insgesamt will die Gewerkschaft bis zum 5. Februar, wie im vergangenen Herbst angekündigt, zehn Fälle vor die Verwaltungsgerichte Braunschweig und Hannover bringen.

„Alle sieben Vollzeitkräfte arbeiten nachweislich mehr als 50 Stunden pro Woche. Die Ferienzeiten sind dabei schon eingerechnet. Und was gerne vergessen wird: Für diese Überstunden gibt es keinen Ausgleich in Freizeit oder Bezahlung", erläuterte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. „Wir gehen nun auch den juristischen Weg, weil es von politischer Seite bisher noch nicht einmal ein Signal für eine umfassende Entlastung unserer Kolleginnen und Kollegen gibt. Im Kern geht es uns um eine neue Arbeitszeitverordnung des Landes Niedersachsen für Lehrkräfte, die dringend zeitliche Entlastungen schaffen muss", betonte Pooth. Offenbar brauche die verantwortliche Politik juristische Fakten, um politisch zu handeln.

Die GEW beginne mit Schulleitungen und Teilzeitkräften an Grundschulen, da die Göttinger Arbeitszeitstudie 2016 bei ihnen besonders hohe Wochenarbeitszeiten festgestellt hatte. „Die beiden Fälle, für die wir gestern Klagen eingereicht haben, weisen mehr als 55 und sogar über 60 Stunden wöchentlich auf. Die Gesundheit der Betroffenen muss dringend geschützt werden. Das gilt in ähnlicher Weise für alle Lehrkräfte", betonte die Landesvorsitzende.

Ab Februar werde die GEW überdies weitere Verfahren vorbereiten. Dann gehe es um Gymnasiallehrkräfte, die ebenfalls enorme Arbeitszeitbelastungen aufwiesen.