Beitragsquittung 2018 jetzt online

Die Beitragsquittung für 2018 ist nun in Bereich „Meine GEW“  (https://www.gew.de/anmeldung/) online abrufbar.

Die Zustellung mit der E&W bleibt aber trotzdem erhalten.

PM zur BDK vom 5.3.2019 mit Wahlergebnissen

Die Delegiertenkonferenz des GEW-Bezirksverbandes Lüneburg arbeitet an bildungspolitischen Themen, die stets am Puls der Zeit liegen.

Das stellte auch die Landesvorsitzende der GEW Niedersachsen, Laura Pooth, zu Beginn in ihrem Grußwort fest. Sie appellierte an die rund 150 Delegierten, weiterhin zusammenzuhalten, um GEW-Forderungen politisch durchzusetzen. Zu diesen Forderungen gehören die Abschaffung von Zwangsteilzeit bei pädagogischen und therapeutischen Fachkräften, die Wiedereinführung der Altersermäßigung, die Anhebung der Besoldung von Grund-, Haupt- und Realschullehrkräften auf A13/E13 sowie in einer neuen Arbeitszeitverordnung verankerte Entlastungsstunden.

Matthias Richter-Steinke, Vorsitzender der DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen, hob in seinem Grußwort die im Mai stattfindenden Wahlen zum Europaparlament hervor. Der DGB setzt sich für eine europaweite Stärkung der Tarifbindung sowie für die Stärkung der Arbeitnehmer*innen­rechte ein. Um diese Forderungen durchzusetzen, ist eine Wahlbeteiligung aller Gewerk­schafter*innen nötig.

Zuvor begrüßte Gundi Müller, die mit über 90% Zustimmung auf der BDK wiedergewählt wurde, die Delegierten und skizzierte in einem Ausblick die noch anstehenden Herausforderungen. Dabei legte sie einen wichtigen Fokus auf den Digitalpakt Schule und hob hervor, dass ohne pädagogisch qualifizierte Menschen die Digitalisierung nicht zu einem besseren Lernen führen werde – Hardware alleine werde nichts bewirken, sondern lediglich veralten.

Den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Schulen analysierte Dr. Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg, kritisch in seinem Referat mit anschließender Diskussion.
Die Umstellung der Schulen zu digitalen Bildungseinrichtungen habe das Ziel, die Anzahl der Lehrkräfte deutlich zu reduzieren und eine Konditionierung von Schüler*innen zu ermöglichen. Denn mithilfe der Digitalisierung könnten weniger Lehrkräfte mehr Schüler*innen „behandeln“ und so eine vermeintliche Produktivität steigern. Zudem werde durch die ständige Erhebung von Daten der Mensch von klein auf vermessen und auf einen Datensatz reduziert. Curricula und Bildungsziele würden ihre Bedeutung verlieren, das Lernen nur noch eine Reaktion auf digitale Impulse sein. Das Herstellen von Zusammenhängen und Erkennen von Strukturen unterbleibt, weil die Digitalisierung kein Verständnis fördere, sondern auf Verhaltenssteuerung abziele.

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Abschluss in der Länder Tarifrunde

8 Pozent mehr Geld in drei Schritten – Verbesserungen für Lehrkräfte und Erzieher*innen

Dazu schreibt der Landesverband der GEW unter diesem Link mehr:
http://www.gew-nds.de/index.php/arbeitsplatz/tarif/tarifrunde-2019-laender/1617-abschluss-in-der-laender-tarifrunde

Der Tarifabschluss umfasst viele weitere Komponenten. Fragen und Antworten zu allen Aspekten des Tarifabschlusses stellt die GEW auf ihrer Webseite bereit: https://www.gew.de/troed2018/fragen-und-antworten/ 

GEW reicht Arbeitszeitklagen für Gymnasiallehrkräfte ein

Hannover, 21. November 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen wird nun auch für vier Gymnasiallehrkräfte Klagen gegen deren erhebliche Arbeitszeit-Überschreitungen einreichen. Im Grundschulbereich hat die Gewerkschaft dies bereits getan und wartet auf die Festlegung des Verhandlungstermins vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück.

„Unsere Rechtsstelle hat vier Klagen für Lehrkräfte an Gymnasien vorbereitet. In den nächsten Tagen werden wir diese bei den Verwaltungsgerichten Hannover, Braunschweig und Oldenburg einreichen“, kündigte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth an. Alle vier Lehrerinnen arbeiteten dokumentiert mehr als 55 Stunden wöchentlich. Dieser Durchschnittswert berücksichtige bereits die Ferienzeiten mit geringerer Belastung, während in den Schulzeiten die Werte noch erheblich darüber lägen.

„Die Überstunden verfallen übrigens. Sie werden weder bezahlt noch durch Freizeit ausgeglichen“, erläuterte Pooth. „Wir gehen den Rechtsweg, weil die Überlastung der Lehrkräfte inzwischen unerträglich ist. Wenn die Landesregierung nicht schnellstens den politischen Weg beschreitet und Maßnahmen zur Entlastung vorlegt, muss sie eben juristisch dazu gebracht werden“, betonte die GEW-Landesvorsitzende.

V.i.S.d.P.: Christian Hoffmann | Pressesprecher und Gewerkschaftssekretär
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Tel. 0511 3380426 o. 0171 5639733
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