Presseinformationen

Aufklärung, Mut und Leidenschaft – Plädoyer für eine Demokratische Schule

1. Pressemitteilung vom 01.11.2018 zur Eröffnung der Päd. Woche als pdf-Datei

2. Pressemitteilung vom 06.11.2018  Am zweiten Tag der 74. Pädagogischen Woche referierte der akademische Rat Dr. Matthias Burchardt von der Universität Köln zum Thema „Wer sich nicht verändert, wird verändert!“- Governance, Schulentwick­lung und Change als Herrschaftsinstrumente.

Dr. Burchardt informierte über die Gefahren der Ökono­misierung von Bildung, die seit ca. einem Jahrzehnt die Schulen in ihrem Kern verändert. Unter dem vorgegebenen Ziel, die Schule in ihrer Eigenverantwortung zu stärken (Stichwort „eigenverantwortliche Schule“), wurden demokratische Strukturen beschränkt ... bitte im Download weiterlesen.

3. Presseinformation vom 07.11.18  Am dritten Tag der Pädagogischen Woche referierte Prof. i.R. Dr. Hans Brügelmann aus Bremen zum Thema „ Individualisierung durch Standardisierung? Auswege aus den pädagogischen Widersprüchen vermessener Schulen“.

4. Presseinformation vom 08.11.2018 Am vierten Tag der PäWo referierte Prof. Dr. Tim Engartner von der Universität Frankfurt zum Thema "Mehr politische Bildung in Zeiten des Populismus".

Prof. Engartner betont: Die politische Bildung dürfen wir nicht denen überlassen, die historische Fakten verzerren und das gesellschaftliche Klima vergiften. Ein demokratisches Bildungswesen lebt von der aktiven Einmischung aller an Schule Beteiligten. Dazu braucht es Aufklärung, Mut und Leidenschaft - so wie das Motto der diesjährigen PäWo es fordert.

Über den 5. Tag der Pädaogischen Woche 2018 (9.11.) berichtet Maren Reese-Winne von den Cuxhavener Nachrichten - der Artikel ist hier im pdf-Format als Download veröffentlicht.

73 Pädagogische Wochen im GEW-Bezirksverband Lüneburg

Die Pädagogische Woche des GEW-Bezirksverbandes Lüneburg ist eine gewerkschaftliche Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer, die auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

Den Grundstein für diese deutschlandweit wohl einmalige Veranstaltungsreihe legte CARL ENGELAGE, der als Vorsitzender des Bezirkslehrervereins Stade 1930 in Neukloster-Paterborn im Kreis Stade eine erste Fortbildungswoche für Lehrkräfte organisierte. Die Themen dieser ersten Veranstaltung waren „Das Dorf als Erziehungsgemeinde" und „Die Aufgaben der Erwachsenenbildung auf dem Lande". Auch 1931 und 1932 fanden am gleichen Ort jeweils in den Herbstferien weitere Kurse statt. Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Diktatur 1933 wurde der Bezirkslehrerverein „gleichgeschaltet", sein Vorsitzender Carl Engelage verlor sein Amt.

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